Offener Brief von UNOS-Bundessprecher Michael Schuster und UNOS Vorstand Nico Lenzenhofer an alle Fraktionen im Wirtschaftsparlament

Sehr geehrter Herr Präsident Dr. Mahrer, liebe Kolleginnen und Kollegen im Wirtschaftsparlament,

mit Lippenbekenntnissen, denen keine Taten folgen, ist Österreichs Unternehmer/innen nicht geholfen. Es ist zwar schön zu hören bzw. in den Medien zu lesen, dass über weite Teile des Wirtschaftsparlaments und quer über die Fraktionsgrenzen in der WKO hinweg Konsens darüber herrscht, dass man integrierte Asylwerber, die eine Lehre absolvieren, nicht abschieben sollte. Allein es fehlt an Taten der WKO in dieser Richtung. Österreichs Unternehmer/innen leiden unter dem Fachkräftemangel, als Interessenvertretung muss sich die WKO stärker für die Belange ihrer Mitglieder einsetzen.

Daher laden die UNOS alle WKO-Fraktionen zu einem Runden Tisch zum Thema Asyl-Lehrlinge ein, um gemeinsame Taten und Maßnahmen zu besprechen. Die klare Forderung der UNOS ist, dass es trotz negativem Bescheid für jeden Lehrling möglich ist, die Lehre zu Ende zu machen. Auch eine nochmalige Prüfung des Bleiberechts nach dem Lehrabschluss wäre im Sinne der Unternehmer/innen, die so viel Herzblut und Arbeit in die Lehrausbildung investieren. Als Stimme des Unternehmerischen Österreichs fordern die UNOS alle Fraktionen zu einer offenen Diskussion ohne ideologische Scheuklappen auf. Wir freuen uns auf das Gespräch und einen konstruktiven Dialog.

Michael Schuster, Bundessprecher UNOS

Nico Lenzenhofer, Vorstand UNOS

2018-11-14T08:51:34+00:00