UNOS entsetzt über Verhalten der SVA gegenüber karenzierten Unternehmerinnen

Die UNOS sind schockiert über die Abkehr der SVA von ihrem Service-Versprechen: Karenzierte Unternehmerinnen werden von „ihrer“ Versicherung nicht mehr informiert, wenn sie Unklarheiten bei der Abrechnung des Kindergeldes haben, wie der „Standard“ berichtet hat. Im Gegenteil: Sie werden von ihrer Krankenversicherung im Stich gelassen. Und diese Vorgehensweise ist nicht nur geplant, sondern offenbar auch noch politisch gewollt. „Die SVA predigt Service und lässt ihre Unternehmerinnen dann im Stich, wenn diese den Service besonders benötigen würden. Als Unternehmerin ist es schwierig genug Beruf und Familie zu vereinen. Die Versicherten im Karenzfall im Stich zu lassen, ist eine Schande für eine Selbständigenversicherung“, zeigt sich UNOS Bundessprecher Michael Schuster entsetzt.

„Wir fordern, dass WKO-Präsident und SVA-Präsident Harald Mahrer hier tätig wird und eine sofortige Änderung der Vorgehensweise durch die SVA einleitet“, betont Schuster. Zudem fordern die UNOS eine Kulanzlösung für die jetzt bekannt gewordenen Fälle. „Es kann nicht sein, dass unternehmerischer Mut und Mut zur Familie derartig bestraft werden“, so Schuster abschließend.

2018-11-28T10:14:45+00:00