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Über UNOS 2018-06-20T15:04:36+00:00

Project Description

Über UNOS

UNOS steht für ein Unternehmerisches Österreich und ist eine junge, engagierte Bewegung die aus der Mitte der Gesellschaft kommt.

Wir sind engagierte und freie Unternehmer_innen, die Wirtschaftspolitik aktiv mitgestalten und die Wirtschaftskammer zu einer leistungsorientierten Interessenvertretung machen wollen. Eine Interessenvertretung, die ihre Mitglieder_innen begeistert statt durch Zwang bindet.

UNOS ist 2015 zur Wirtschaftskammerwahl angetreten um frischen Wind in die Kammer zu bringen – die Ketten des Zwangs zu sprengen. Das ist weiterhin unser Anliegen und es ist aktueller denn je.

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Wir bringen frischen Wind in die WKO.

9½ Punkte

Wir wollen Unternehmertum vor Parteipolitik in einer neuen, reformierten Wirtschaftskammer. Die jetzigen Fraktionen waren bisher nicht in der Lage, die Wirtschaftskammer ins 21. Jahrhundert zu führen. Wir sind überzeugt, die brauchen uns.

Hintergrund: Die Wirtschaftskammer ist de facto der Wirtschaftsbund – und der ist eine Teilorganisation der ÖVP. Die personellen Verschränkungen der Wirtschaftsbund-Mandatare und der Kämmerer führen zu einem problematisch Überwiegen der Partei-Interessen.

Eine starke Wirtschaftskammer braucht keinen Zwang. Die WKO muss durch Leistung überzeugen. Ab 2019 sollen zunächst EPUs frei entscheiden können, ob sie in einer reformierten Wirtschaftskammer weiterhin Mitglied sein wollen – und in Folge alle Unternehmen.

Hintergrund: Der internationale Steuer-Experte Gottfried Schellmann legt in einer Studie dar, dass die Kammern heute längst nicht mehr hauptsächlich die Interessen ihrer Mitglieder vertreten, was ihre ureigenste Aufgabe wäre, sondern wie Parteien und deren Vorfeld-Organisationen agieren. Und diese obendrein großzügig sponsern. Parteien dürften aber keine Pflichtbeiträge einheben lassen. Eine Klage gegen die Pflichtbeiträge ist in Vorbereitung.

Eine transparente Wirtschaftskammer wäre ein Kinderspiel, würde der Wirtschaftsbund das nur wollen. So leisten wir uns mit knapp einer Milliarde Euro Jahresbudget das teuerste und intransparenteste Wirtschaftskammersystem Europas. Wir wollen alle Budgets offenlegen und indirekte Parteienfinanzierung stoppen!

Starke Zahlen: Die Politik wird über Zuschüsse an die wahlwerbenden Gruppen für die Kammer-Mandate subventioniert. Der Wirtschaftsbund stellt die große Mehrheit der Funktionäre und kassiert daher am meisten, Schellmann schätzt rund 15 bis 20 Millionen Euro. Mit Respektsabstand folgen SWV, RFW und die Grüne Wirtschaft. Die WKO ließ sich 2013 die Unterstützung aller Fraktionen 6,4 Millionen Euro kosten.

Das Zunftregime dient der Steuerung und Abwehr von Konkurrenz. Neun Kammern regulieren nicht nur den Zugang zum Gewerbe, sondern auch unternehmerisches Verhalten. Wir wollen Wettbewerb und Unternehmerschaft fördern statt Wettbewerbsblockaden und geschützter Werkstätten!

Beispiel: Der Jungunternehmer Peter Lindmoser gründete 1995 seine erste Firma in der Reinigungsbranche und handelte sich erbitterten Widerstand inklusive Anzeigen der eingesessenen Branchengrößen ein. Seit dem Sommer 2013 macht der Steirer in Wien und Graz mit seinen Espresso-Mobilen den Kaffeehäusern Konkurrenz. Auf umgebauten Vespas verkauft er Kaffee und Kuchen. Auch bei dieser Geschäftsidee ließ die erste Anzeige der Wirtschaftskammer nicht lange auf sich warten. Sein Konzept passte in kein Kammer-Schema. Lindmoser meldete ein Handelsgewerbe an (weil er den Kaffee auch abgepackt verkauft). Für die Kammer ein unzulässiger Schritt, sie beantragte wiederholt Geldstrafen. Ein Jahr lang musste sich der Unternehmer mit der Innung herumschlagen. Jetzt hat der Unabhängige Verwaltungssenat entschieden: Lindmoser hat von Anfang an alles richtig gemacht, das Handelsgewerbe ist vollkommen ausreichend. Die Strafen sind nicht zu bezahlen.

Noch immer ist die Ausübung von 214 Berufen reglementiert. Noch immer sind 82 Gewerbe reglementiert. Wer den Kammerstrukturen nicht entspricht muss mehrere Gewerbescheine lösen – und mehrfach zahlen. Weg mit bürokratischen Hemmnissen aus vergangenen Jahrhunderten, freie Bahn für neue Geschäftsbereiche!

Beispiel: Reinigungsfachkräfte dürfen zwar in Privathäusern sauber machen, aber nicht in Bürogebäuden. Nageldesigner dürfen zwar Fingernägel lackieren, aber keine Fußnägel – es sei denn, sie machen um einige hundert Euro einen eigens dafür angebotenen Kurs. Eine Absolventin der Modeschule darf keine Schneiderei aufsperren, weil sie keine Meisterprüfung hat. Auch bei den freien Fotografen gebärdet sich die Wirtschaftskammer als starre Bastion gegen das Thema Liberalisierung und Wettbewerb. Bisher durften Pressefotografen nicht auf Hochzeiten und Kindergeburtstagen fotografieren, das war und ist Portraitfotografen vorbehalten, während Portraitfotografen keine Pressefotos machen dürfen. Das wurde jetzt zwar auf Druck einer Initiative aus freien Fotografen geändert – allerdings unter erbitterten Widerstand er Kammer und mit erheblichen Abstrichen, etwa einer Übergangszeit von drei Jahren. Auch der Verfassungsgerichtshof hat im Dezember 2013 den Berufsschutz für die Fotografie aufgehoben, weil er sachlich nicht mehr zu rechtfertigen sei. Ein Urteil, das richtungsweisend sein könnte. Der Verfassungsexperte Heinz Mayer sieht gute Chancen, dass der VfGH in anderen Fällen ähnlich urteilen könnte.

Sozialversicherung effizienter machen, Abgabenquote senken, keine Steuern und Sozialabgaben für die erste Mitarbeiterin/den ersten Mitarbeiter. Die Lohnnebenkosten müssen spürbar, statt nur in homöopathischen Dosen gesenkt werden.

Starke Zahlen: In Österreich liegen die Lohnnebenkosten bei satten 37 Prozent und damit über dem EU-Durchschnitt. Heimische Betriebe müssen pro Arbeitsplatz rund zehn Prozent höhere Kosten im Vergleich zu Deutschland schultern. Die Abgaben- und Steuerlast frustriert Arbeitsgeber wie Arbeitnehmer: Denn auch bei einer Lohnsteigerung bleibt den Menschen nichts in der Tasche. Derzeit kassiert der Staat rund die Hälfte jeder Lohnerhöhung.

Wer sich für die Selbstständigkeit entscheidet, darf von den Sozialversicherungen nicht gegen seinen Willen angestellt werden. Unternehmer_innen die selbstständig sein wollen, sollen auch selbstständig sein dürfen!

Lehrlings-Bonus für Unternehmer_in wieder einführen und den europäischen Austausch in der Lehrlingsausbildung forcieren. Der Lehrberuf muss wieder ein attraktiver Karriereweg werden.

Starke Zahlen: Viele Betriebe beklagen bei Lehrlingen über handfeste Bildungsdefizite. Eine Umfrage des Sozialministeriums zeigt das Ausmaß des Problems. 85 Prozent der befragten Firmen beklagen, dass viele potenzielle Lehrlinge Bildungslücken haben, die sie für die Lehrstelle unbrauchbar machen. Hinzu kommen fehlende Sozialkompetenzen und Sprachprobleme. Die Folgen: Obwohl im Juli über 40.000 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos waren, fehlen den österreichischen Betrieben 4000 Lehrlinge.

Verständnis für unternehmerisches Handeln schon in der Schule fördern: mit einem eigenen Schulfach „Entrepreneurship“, Übungsfirmen und Betriebsbesuchen.
Unternehmer_innen sind die Guten und keine Ausbeuter. Wir fordern mehr Bewusstsein und Wertschätzung für ihre Leistung und ihren Mut.

JETZT MITMACHEN!

Ob unser Frisör um die Ecke, unsere Bäcker, der IT-Spezialist, der Restaurantbetreiber in unserer Nähe, der Taxler, ob Einzel- oder Großunternehmer: gemeinsam sichern alle den Standort ÖSTERREICH. Damit dies nicht nur so bleibt, sondern substanziell besser wird, setzen wir uns für Erneuerung in der Wirtschaftskammer ein. Und dafür braucht es DICH!

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