2. Wahlfreiheit statt
Zwangsabgaben

Eine starke Wirtschaftskammer braucht keinen Zwang. Die WKO muss durch Leistung überzeugen. Ab 2019 sollen zunächst EPUs frei entscheiden können, ob sie in einer reformierten Wirtschaftskammer weiterhin Mitglied sein wollen – und in Folge alle Unternehmen.

Hintergrund: Der internationale Steuer-Experte Gottfried Schellmann legt in einer Studie dar, dass die Kammern heute längst nicht mehr hauptsächlich die Interessen ihrer Mitglieder vertreten, was ihre ureigenste Aufgabe wäre, sondern wie Parteien und deren Vorfeld-Organisationen agieren. Und diese obendrein großzügig sponsern. Parteien dürften aber keine Pflichtbeiträge einheben lassen. Eine Klage gegen die Pflichtbeiträge ist in Vorbereitung.