Die Wünsche der UNOS: Mehr Transparenz, schlankere Strukturen, niedrigere Beiträge, eine neue Gewerbeordnung, ein Ende der Pflichtmitgliedschaft und ein hauptamtlicher Kammerpräsident

„Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der man sich etwas wünschen darf. Wir wünschen uns eine moderne Wirtschaftskammer ohne Zwang“, so UNOS-Bundessprecher Michael Schuster. Die UNOS haben daher sechs Wünsche formuliert, die aus der verstaubten Wirtschaftskammer, eine moderne unternehmerische Interessenvertretung machen würden:

  1. Die Budgets aller Länderkammern und der Bundeskammer werden in lesbarer Form online veröffentlicht, inklusive aller Fachgruppen und Fachverbände. Damit für alle Mitglieder echte Transparenz über die Mittel der Wirtschaftskammer herrscht, denn nur dann lässt sich darüber diskutieren, wie die Kammer in Zukunft aussehen soll.
  2. Die Wirtschaftskammer präsentiert im Jänner einen Reformvorschlag für die Gewerbeordnung, inklusive Verschlankung der eigenen Fachgruppenstruktur. Denn die Unternehmer_Innen haben andere Sorgen als die Gewerbeordnung.
  3. Die 9 Länderkammer werden 2020 auf 4 Regionenkammern zusammengelegt. Denn kein Unternehmer braucht 10-fach Strukturen.
  4. Abschaffung der Kammerumlage 2 (KU2) ab 2020 und die Grundumlagen der einzelnen Fachgruppen österreichweit vereinheitlicht. So wird ein Provisorium beseitigt und eine einheitliche Grundlage für Unternehmer_Innen in Österreich geschaffen.
  5. Eine Arbeitsgruppe zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft wird ins Leben gerufen, sie präsentiert noch 2019 einen ersten Vorschlag zur Umsetzung. Denn langfristig führt kein Weg an der Freiwilligkeit vorbei.
  6. Harald Mahrer legt alle Ämter außerhalb der Wirtschaftskammer zurück. Damit er volle Konzentration auf die Modernisierung der Kammer legen kann.
2018-12-19T11:33:52+00:00